Am 21. September 1974 wurde
das Ökumenische Kirchenzentrum St. Stephanus in Lüneburg-Kaltenmoor als das
erste dieser Art im deutschsprachigen Raum feierlich eingeweiht.
Alle Räumlichkeiten einschließlich der beiden Pfarrerwohnungen sind unter einem
Dach.
Beide Kirchen eint der Glaube an Christus. Für das alltägliche Zusammenleben vereint auch ein gemeinsamer Nutzungsvertrag beide Kirchen. Kirchenräume, Kirchenbüros und Pfarrerwohnungen sind den jeweiligen Konfessionen zugeteilt, alle anderen Räume werden gemeinsam genutzt.
Ein ökumenisch besetzter Verwaltungsausschuß nimmt die Funktion der Hausaufsicht wahr.
Der katholische Kirchenraum ist als Sakralraum mit festen Bänken ausgestattet.
Der evangelische Kirchenraum ist "offener" gestaltet, wer wird außer zu Gottesdiensten auch zu anderen Veranstaltungen genutzt.
Eingangsbereich und Außengestaltung
des ökumenischen Gemeindezentrums sind betont nüchtern gehalten. So wird der
Charakter der "Alltagskirche" hervorgehoben.
Die Bewohner des Stadtteils sollen keine "Schwellenängste" haben, sondern Kirche
im Alltag erfahren.